Bildklick=vergrößern


Im Labor werden die Abdrücke mit Gips ausgegossen und
Modelle hergestellt.

Bildklick=vergrößern


Auf dem Modell werden für die beschliffenen Zähne Käppchen aus
Wachs (auch aus hochwertiger Metall-Legierung) hergestellt und in
einem komplizierten Verfahren in Keramik umgewandelt.

Bildklick=vergrößern


Danach werden verschiedene keramische Schichten in mehreren
Einzelschritten aufgebracht, im Ofen mehrfach gebrannt und
letztlich ausgearbeitet.


Durch die Verwendung hochwertiger Keramik entsteht eine Krone,
die von natürlichen Zähnen praktisch nicht zu unterscheiden ist.


Viele Arbeitsschritte werden unter dem Mikroskop ausgeführt, um
eine optimale Präzision und damit Langlebigkeit zu erreichen.
Eine exakte Paßgenauigkeit ist wichtig, damit sich zwischen Krone
und Zahn keine Speisereste setzen können. Es würden sich sonst
Bakterien anhaften und Karies auslösen, was früher oder später
eine Neuanfertigung oder sogar einen Zahnverlust bewirken könnte.


Der menschliche Kiefer ist ein Multifunktionsgelenk, es kann vor-
rück- und seitwärts bewegt werden.
Im Normalfall besteht bei Bewegungen unter Zahnkontakt, wie
z. B. beim Kauen, Harmonie zwischen dem Kiefergelenk und den
Zahnflächen des Ober- und Unterkiefers. Wenn diese Harmonie
gestört ist, wie bei Zahnfehlstellungen oder durch schlecht passenden
Zahnersatz, kann es langfristig zu Kiefergelenkschäden kommen.
Diese äußern sich durch Knack- oder Reibegeräusche im Ohr bis hin
zu starken Kopf- und Nackenschmerzen oder sogar Haltungsstörungen.
Deshalb ist es wichtig, dass Zahnersatz nicht nur beim Schließen
sondern auch bei allen anderen Bewegungen mit dem Kiefergelenk
harmonisiert. Das ist nur möglich, wenn er nach funktionsanalytischen
Gesichtspunkten hergestellt worden ist. Bei der Funktionsanalyse
werden sämtliche Parameter der Kieferbewegungen des Patienten
individuell registriert und am Modell analysiert.