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Viele Arbeitsschritte werden unter dem Mikroskop ausgeführt, um eine optimale Präzision und damit Langlebigkeit zu erreichen. Eine exakte Paßgenauigkeit ist wichtig, damit sich zwischen Krone und Zahn keine Speisereste setzen können. Es würden sich sonst Bakterien anhaften und Karies auslösen, was früher oder später eine Neuanfertigung oder sogar einen Zahnverlust bewirken könnte.
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Der menschliche Kiefer ist ein Multifunktionsgelenk, es kann vor- rück- und seitwärts bewegt werden. Im Normalfall besteht bei Bewegungen unter Zahnkontakt, wie z. B. beim Kauen, Harmonie zwischen dem Kiefergelenk und den Zahnflächen des Ober- und Unterkiefers. Wenn diese Harmonie gestört ist, wie bei Zahnfehlstellungen oder durch schlecht passenden Zahnersatz, kann es langfristig zu Kiefergelenkschäden kommen. Diese äußern sich durch Knack- oder Reibegeräusche im Ohr bis hin zu starken Kopf- und Nackenschmerzen oder sogar Haltungsstörungen. Deshalb ist es wichtig, dass Zahnersatz nicht nur beim Schließen sondern auch bei allen anderen Bewegungen mit dem Kiefergelenk harmonisiert. Das ist nur möglich, wenn er nach funktionsanalytischen Gesichtspunkten hergestellt worden ist. Bei der Funktionsanalyse werden sämtliche Parameter der Kieferbewegungen des Patienten individuell registriert und am Modell analysiert.
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